Schweizerische Gesellschaft für Geschichte (SGG)

Die SGG ist die Fachvereinigung der Historikerinnen und Historiker in der Schweiz. Sie wurde 1841 als Allgemeine geschichtforschende Gesellschaft der Schweiz (AGGS) gegründet.

Sie SGG setzt sich ein für die Förderung der Geschichtswissen­schaften und der historischen Bildung und sie vertritt die Interessen des Fachs gegenüber Dritten. Sie verfolgt diese Ziele mit der Heraus­gabe von Publikationen, mit thematischer Arbeit und Aktivitäten, mit Dienstleistungen zuhanden der Community und der Öffentlichkeit und mit der Organisation von Veranstaltungen, darunter alle drei Jahre die Schweizerischen Geschichtstage. Sie ist als Verein konstituiert und gehört als Fachgesellschaft der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) an. Die SGG ist eine Mitgliedsgesellschaft – treten Sie uns bei, profitieren Sie von unseren Angeboten und unterstützen Sie unser Engagement.

Forderungen zum Umgang mit Bundesakten

Ausgehend vom Skandal um die verschollenen Akten zur Geheimarmee P 26 hat SGG-Präsident Sacha Zala grundsätzliche Änderungen im Umgang mit Bundesakten gefordert. Denn dass Akten ‚verschwinden‘, ist nur ein Problem: Ebenso muss das Augenmerk darauf gerichtet werden, dass gewisse Bundesämter ihre Anbietepflicht ans Bundesarchiv nicht korrekt wahrnehmen oder Dossiers und ganze Bestände willkürlich einer verlängerten Schutzfrist unterstellen.

Bundesratsunterlagen

Die Bundeskanzlei hat bekannt gegeben, dass Bundesratsunterlagen neu nach der ordentlichen Schutzfrist von 30 Jahren frei zugänglich sind und die verlängerte Schutzfrist von 50 Jahren aufgehoben wird. Die SGG hofft auf eine Signalwirkung. SGG-Präsident Sacha Zala hat im Radio und in der NZZ dazu Stellung genommen.